Holzschnitt: Hochdruck, früheste graphische Technik. Die Zeichnung wird auf das Langholz (aus der Länge eines Baumes, parallel zur Holzfaser, geschnittener Druckstock) übertragen, die nicht druckenden Holzteile, werden entfernt. wood cut Holzstich: Hochdruck, hauptsächlich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Wie Holzschnitt, Druck jedoch von einem Holzstock aus Hirnholz, das ist quer zum Stamm geschnittenes Holz. Das Hirnholz ist härter und hat keine Maserung, dadurch können dünnere Linien geschnitten werden. wood engraving

Holzschnitt

Holzschnitt Beim Holzschnitt werden aus der Oberfläche eines Holzblocks Partien herausgeschnitten, die stehen bleibenden Flächen werden zur Druckfläche, die beim Druck die Farbe tragen. Verwendet wird Obstbaumholz wie Kirsche oder Birnbaum, seltener Ahorn oder Eiche, die zu hart zum Schneiden sind. Im 20. Jahrhundert sind Künstler auch zu weicheren Hölzern wie Kiefer übergegangen. Die Oberfläche des Holzblocks wird glatt geschliffen, kann dann mit Schellack gehärtet werden, damit sie dem Druck der Presse besser standhält und damit deutlich hervortretende Bilder ausgeschnitten werden können. Der Künstler kann nun das Bild auf die Holzfläche aufmalen oder aufzeichnen, dann wird das Holz beispielsweise zu beiden Seiten der gezeichneten Linien herausgeschnitten. Beim Holzschnitt werden aus der Oberfläche eines Holzblocks Partien herausgeschnitten, die stehen bleibenden Flächen werden zur Druckfläche, die beim Druck die Farbe tragen. Verwendet wird Obstbaumholz wie Kirsche oder Birnbaum, seltener Ahorn oder Eiche, die zu hart zum Schneiden sind. Im 20. Jahrhundert sind Künstler auch zu weicheren Hölzern wie Kiefer übergegangen. Die Oberfläche des Holzblocks wird glatt geschliffen, kann dann mit Schellack gehärtet werden, damit sie dem Druck der Presse besser standhält und damit deutlich hervortretende Bilder ausgeschnitten werden können. Der Künstler kann nun das Bild auf die Holzfläche aufmalen oder aufzeichnen, dann wird das Holz beispielsweise zu beiden Seiten der gezeichneten Linien herausgeschnitten.
Wir kennen 3 Grundtypen des Holzschnitts (und Linolschnitts): 1. Schwarzlinientechnik: Die Figuration wird durch schwarze Linien auf weißem Grund (Papier) gebildet; es drucken die Stege. Im 15,/16. Jhd. war die s.g. Schwarzlinientechnik weit verbreitet und beeinflußt von der Technik des Kupferstichs. 2. Weißlinientechnik: Die Figuration wird durch weiße Linien auf schwarzem Grund gebildet. (eine Art Negativdarstellung); die Zeichnung ist wie eine Gravur eingeschnitten, also vertieft: Es druckt die Fläche, während sich das Bild aus den nichtdruckenden Linien ergibt. Im 16. Jhd. verbreitet. Im 20. Jhd. wieder von Matisse, Rohlfs u. a. aufgegriffen. 3. Flächentechnik: Im Unterschied zu den beiden anderen Verfahren dominieren nicht die Linien, sondern die großen Formen der Fläche. Sie ist charakteristisch für den Holzschnitt seit Ende des 19./Anfang des 20. Jhd. (seit Vallotton, Gaugin, Munch und den Expressionisten). Diese Technik berücksichtigt auch die natürlichen Eigenschaften des Holzes (z. Bsp. Struktur und Maserung). Innerhalb des Flächenschnittes gibt es viele Ausdrucks- und Kombinationsmöglichkeiten. Einen feingliedrig organisierten Struckturschnitt finden wir bei Wilhelm Rudolph, der eine kompakte Fläche in ein Mosaik kleiner Stege und Inseln auflöst. Auch wurde die Holzoberfläche mit Eisensägeblättern u.a. bearbeitet. Ebenso sind Holzrisse von Altenbourg und Wittig bekannt. Eine seltene Form des HS ist der Weißdruck ebenso wie der Blinddruck. Eine weitere Besonderheit ist der Farbholzschnitt. Hierbei wird in der Regel für jeden Farbton ein eigener Druckstock angefertigt. Man muss sich schon dabei im klaren sein, wie das Bildmotiv farblich abgestuft beim Übereinanderdrucken der einzelnen Druckpartien aussehen soll.